Pressebericht über begeisterte Zuhörer bei Weihnachtsgala 2004
Darmstädter Echo 2004-12-20: Von "Nikolaus und Weihnachtsmann"
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| Weihnachtsgala: Ober-Ramstädter Chor '56 präsentiert sich in der Stadthalle – Programmvielfalt begeistert Zuhörer |
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| OBER-RAMSTADT. Tannengrün und Lichterketten. Sterne glänzten. Der Weihnachtsmann saß auf seinem Schlitten, und davor stapelten sich jede Menge Geschenke. Die Ober-Ramstädter Stadthalle prangte am Samstagabend in glitzerndem Schmuck. Der Andrang zur Weihnachtsgala des Chors '56 war enorm. |
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| Keiner wurde enttäuscht. Denn das Programm war abwechslungsreich, für jeden etwas dabei. Die "Intrada" des Blechblasquintetts aus dem Jahr 1685 versetzte das Publikum in feierliche Stimmung. Von "Nikolaus und Weihnachtsmann" sang der Kinderchor und vom Adventskalender, hinter dessen Türchen sich so viele Geheimnisse verstecken. Da leuchteten nicht nur die Augen der kleinen Sänger, sondern auch von Mama und Papa, Oma und Opa im Saal. |
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| Die traditionellen Lieder des gemischten Chors erzeugten dieses spezifisch deutsche Weihnachtsgefühl, das viele Ältere schätzen. Aber auch Ludwig van Beethovens "Hymne an die Nacht" erklang. Dass in fernen Ländern Weihnachten ganz anders gefeiert wird als bei uns, erzählte Sabine Weißenberg, die durch das Programm führte und von Sitten und Weihnachtsbräuchen berichtete. In Kolumbien soll sogar auf der Straße getanzt und gesungen werden. Diese allgemeine Leichtigkeit stellte sich mit dem spanischen, vom Jazzchor gesungenen "Feliz Navidad" sofort ein, wenn auch die Zuhörer auf ihren Plätzen blieben. Aber heftig mitgeklatscht haben sie schon. |
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| Als dann die Männer der "Santa Claus Jazzband" in roten Weihnachtsmannmänteln mit "Jingle bells" ein fetziges Weihnachtsmedley einleiteten, war die Stimmung auf dem Höhepunkt. Geschickt lenkten die Blechbläser danach mit einem getragenen "Andantino" die allgemeine Heiterkeit wieder in ruhigere Bahnen. |
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| Als die Reinheimerin Ute Steffan die Engelsmusik aus dem "Oratorio de Noel" von Camille Saint-Saens auf der Harfe spielte, hielten die Zuhörer den Atem an. Der Chor konnte zudem mit Solisten aus den eigenen Reihen überzeugen, was der Programmvielfalt eine besondere Note gab. Nach drei Stunden und dem von allen Zuschauern und Mitwirkenden gesungenen und von der Band begleiteten "Silent night" – Stille Nacht – war die Vorfreude auf Weihnachten von vielen Gesichtern abzulesen. Dirigent Norbert Hanf hatte daran einen nicht geringen Anteil. |
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| Elke Lipp |
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